Die Moen Marin NABCAT

Partnerschaft
Energieeffiziente Fischerei

Im August 2019 ist vor der norwegischen Insel Senja der E-Fischkutter „Edel“ in See gestochen – angetrieben mit elektrischer Energie aus AKASOL-Batteriesystemen. Durch den Einsatz des Elektroantriebs werden Emissionen eingespart, Kosten gesenkt und die Arbeitsbedingungen für die Fischer deutlich verbessert. Mittelfristig werden weitere 27 Moen Marin-Schiffe mit AKASOLs DNV-GL zertifizierten Lithium-Ionen-Batteriesystemen ausgestattet.

AKASOL treibt den Ausbau der Elektromobilität auch im Schifffahrtssektor voran: Gemeinsam mit dem norwegischen Kooperationspartner ZEM – Zero Emission Maritime Solutions hat das Darmstädter Unternehmen seine hocheffizienten und sicheren Batteriesysteme im hybriden Fischerboot Moen Marin integriert. ZEM hat als Systemintegrator von Lithium-Ionen-Batterien im maritimen Bereich mehr als 15 Jahre Erfahrung.

"Für diese kleineren Schiffe ist es von großem Vorteil, dass die AKASOL-Batterien ein robustes Design haben, kompakt sind und die Schutzklasse IP 67 haben.“ ZEM, CEO Egil Mollestad

Der erste batteriebetriebene Hybrid-Fischkutter („Edel“) ist seit August 2019 vor der norwegischen Insel Senja im Einsatz. Im Juni 2020 wurde die Inbetriebnahme des ersten vollelektrischen Fischereiboots „Ida“ in einer Lachszuchtanlage mit Norwegens Premierministerin Erna Solberg gefeiert. Noch im Laufe dieses Jahres werden in dem skandinavischen Land sieben weitere Moen Marin-Schiffe mit den leistungsfähigen AKASOL-Batterien in See stechen. Zudem ist bei AKASOL für 2021/22 bereits eine Folgebestellung für die Ausstattung von 20 zusätzlichen Elektro-Fischkuttern eingegangen.

Anforderungen
AKASOL elektrifiziert das Fischerboot

Die Moen Marin-Schiffe mit Elektroantrieb werden für den Fischfang an eher abgelegenen Orten in Norwegen eingesetzt. Mögliche Service-Maßnahmen sind daher nicht nur zeitaufwändig, sondern auch teuer. Entsprechend müssen die AKASOL-Batteriesysteme sowohl extrem effizient arbeiten als auch robust und absolut sicher sein.

„Die Fischkutter werden oft an eher abgelegenen Orten eingesetzt. Deshalb ist es extrem wichtig, dass die Batteriesysteme robust sind und es nicht zu häufigen Serviceeinsätzen kommt. Denn das ist nicht nur teuer, sondern natürlich auch zeitaufwendig.“ ZEM

Bei der Entwicklung der Batteriesysteme für die Fischfangboote galt es zudem zu berücksichtigen, dass die von einem Elektromotor mit insgesamt 2x 100 kW Leistung angetriebenen Schiffe täglich zwischen acht bis zehn Stunden auf dem Wasser unterwegs sind. Ein 160 kW-Dieselgenerator sorgt bei Bedarf für zusätzliche Reichweite. Über Nacht besteht die Möglichkeit, die Boote aus dem öffentlichen Netz mit erneuerbarer Energie zu versorgen.



Technologie
State-of-the-Art

In den Moen Marin-Schiffen kommen aktuell jeweils zehn AKASOL-Batterien der Serie AKASYSTEM 15OEM37AH mit einer Gesamtkapazität von 244 kWh zum Einsatz. Die Batterien sind für den maritimen Bereich DNV-GL zertifiziert und laufen absolut zuverlässig.

Das AKASOL-Batteriesystem eignet sich durch seine kompakte und robuste Bauweise ideal für den Einsatz in kleinen E-Booten. Es ist nach ISO 26262 entwickelt worden, erfüllt die IP 67-Schutzklasse und verfügt über eine hohe Energie- und Leistungsdichte. Darüber hinaus sorgt ein mehrstufiges Kurzschlusskonzept auf Zellen-, Modul- und Systemebene für zusätzliche Sicherheit.

Mit dem speziell auf die Kundenanforderungen entwickelten Kühlsystem werden neben dem AKASYSTEM 15OEM37AH gleichzeitig auch die Leistungselektronik und der Elektromotor des Fischfangbootes gekühlt. Bei der geschlossenen – sogenannten Zweikreiskühlung – dient das Seewasser dabei als Kühlmedium.

Das norwegische Unternehmen ZEM kümmert sich vor Ort um den Einbau der AKASOL-Batteriesysteme in die entsprechenden Schiffe. Alle elektrischen Systeme – von Motor- und Leistungselektronik bis hin zum Steuerungssystem – sind über eine HMI-Schnittstelle miteinander verbunden.

Die Batteriesysteme werden an Land (400V, 3ph, 63A) oder durch den Dieselgenerator geladen. Die Reichweite des reinen Elektroantriebs ist abhängig von der Geschwindigkeit, die das E-Boot während der Fahrt aufnimmt. Bei einem Tempo von sechs Knoten werden 24 Seemeilen erreicht, was rund 44 Kilometern entspricht.

Die Betreiber der neuen E-Flotte für die See sind hochzufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Zusammenarbeit: Sie sparen nicht nur Emissionen ein, sondern können zugleich ihre Kosten reduzieren und dabei die Arbeitsbedingungen für die Fischer deutlich verbessern. Zudem konnte auch die Qualität des Schiffsantriebs wesentlich erhöht werden; bisher wurde bei den eingesetzten Fischkuttern noch keine einzige Service-Maßnahme notwendig.

Weitere Referenzprojekte

Referenzprojekt

MEDATECH ALTDRIVE - Elektrische Minenfahrzeuge

Weiterlesen
Referenzprojekt

ALSTOM Coradia iLint - der weltweit erste Wasserstoff-Brennstoffzellenzug

Weiterlesen

Kontakt
Fragen an uns!

Gerne beraten wir Sie individuell, welches unserer Produkte am geeignetsten für Ihre Anforderungen ist. Kontaktieren Sie uns unkompliziert per Telefon oder E-Mail.
+49 6151 800500

Herunterladen der
Downloads

  • Zugriff auf alle Downloads von Akasol
  • Exklusive Anleitungen, Datenblätter etc.
  • Immer aktuelle Versionen
Mit der Anmeldung akzeptieren Sie die Bestimmungen zum Datenschutz und bestätigen, diese gelesen zu haben.