UITP Global Public Transport Summit 2019

05.06.2019

Große Reichweite und schnellladefähig: AKASOL präsentiert auf dem UITP Global Public Transport Summit seine neuesten Lithium-Ionen-Batteriesysteme

Auf dem UITP Global Public Transport Summit 2019 wird AKASOL ein breites Portfolio neuer, kosteneffizienter Langstreckenlösungen für den öffentlichen Verkehr vorstellen. Flaggschiff des Unternehmens ist die neue Hochenergiebatterie AKASystem AKM CYC, deren Batteriemodul und -system sich nun in der Serienentwicklung befinden. AKAModule CYC erreicht mit Hilfe von flüssiggekühlten, skalierbaren und auf Systemebene leicht in Systemdesigns integrierbaren Batteriemodulen eine marktführende Energiedichte von 221 Wh/kg.

Mit dieser Hochenergielösung für Langstreckenanwendungen setzt AKASOL in Sachen Energiegehalt neue Maßstäbe für den öffentlichen Verkehr. So können beispielsweise vollelektrische Stadtbusse je nach Fahrzeuggröße mit Batteriesystemkapazitäten zwischen 600 und 1.000 kWh ausgestattet werden, was die bestehende AKASOL-Serientechnologie, die derzeit im eCitaro von Daimler EvoBus im Einsatz ist, mehr als verdoppelt.

Das neue AKASystem AKM CYC kann auch per Schnellladung mit einer Laderate von bis zu 1 C aufgeladen werden, was für aktuelle Nutzfahrzeug-Schnellladegeräte mit einer Maximalleistung von 500 kW mehr als ausreichend ist. Für Hersteller bedeutet dies, dass ihre Busse in nur 45 Minuten auf bis zu 80 % Kapazität und in nur einer Stunde vollständig aufgeladen werden können.

Das AKAModule CYC ist in zwei Standardausführungen erhältlich. Die kleine Version (AKAModule 64 CYC) ist von gleicher Größe wie der Batteriemodulstandard PHEV VDA und wird mittels interner Kühlplatten wärmereguliert. Die große Version (AKAModule 150 CYC) verfügt über eine integrierte Flüssigkeitskühlstruktur, die ein hocheffizientes Wärmemanagement jeder Batteriezelle in größeren Moduldesigns ermöglicht.

Um die hohe Energiedichte sowie die erforderliche Lade- und Entladeleistung zu erreichen, entschied sich AKASOL für die Verwendung spezieller 21700-Rundzellen. Diese sind in Bezug auf die kalendarische und zyklische Lebensdauer speziell für den Einsatz bei professionellen und gewerblichen Anwendungen konzipiert. Mit dieser Technologie kann AKASOL das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Verfügbarkeit verglichen mit der derzeit erhältlichen Solid-State-Technologie übertreffen und gleichzeitig die Energiedichte um etwa 30-40 % erhöhen. Die Lösung kann auch zur Schnellladung genutzt werden, was besonders wichtig ist, wenn die Betriebszeit von Nutzfahrzeugen verlängert werden soll. AKASOL plant, die Serienproduktion für das System im Jahr 2021 anlaufen zu lassen und hat bereits Kunden, die noch 2019 mit dem Testbetrieb beginnen.

AKASystem OEM PRC der 2. Generation bald in Serie

AKASOL wird ebenfalls die 2. Generation des AKASystems OEM PRC vorstellen. Die erste Generation treibt den eCitaro von Daimler EvoBus mit einer Gesamtleistung von bis zu 294 kWh an und wird ebenfalls von einem großen schwedischen Bus- und Lastwagenhersteller genutzt. Die 2. Generation wird 33 % mehr Energie liefern und im gleichen Bauraum in einem 12 m langen Stadtbus eine Leistung von rund 400 kWh erreichen. Mit einer Laderate von 2 C kann das System über die derzeit leistungsfähigsten Ladestationen für Nutzfahrzeuge mit bis zu 500 kW schnell aufgeladen werden (auch mit kleineren Batteriesystemgrößen), so dass das System für Zwischen- und Depotladungen geeignet ist.

Das AKASystem OEM PRC der 2. Generation befindet sich derzeit in der Test- und Validierungsphase, wird Ende 2019 verfügbar sein und Mitte 2020 für zwei große Nutzfahrzeugkunden in Serie gehen. Die Daimler-Tochter EvoBus hat bereits bestätigt, dass sie weitere Bestellungen tätigen wird. Die Fertigung ist in der AKASOL-Serienproduktion für Nutzfahrzeug Batteriesysteme in Langen vorgesehen. Die Langener Produktion ist schon jetzt die größte in Europa. Sie wird im nächsten Jahr auf eine Gesamtkapazität von 800 MWh erweitert.

Nach dem erfolgreichen Börsengang 2018 wächst AKASOL weiterhin dynamisch und erweitert sein Portfolio von Batteriesystemen für Nutzfahrzeuge nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa und weltweit. Mit der Gründung seiner nordamerikanischen Tochtergesellschaft AKASOL Inc. will AKASOL dieses Jahr auch auf dem US-Markt expandieren. Außerdem beginnt das Unternehmen mit dem Bau seines hochmodernen neuen Hauptsitzes in Darmstadt, der viermal so groß sein wird wie seine derzeitige Produktionsstätte in Langen und Mitte 2020 fertiggestellt werden soll.

CEO von AKASOL, Sven Schulz: „Wir bieten für öffentliche Transportmittel hochmoderne Lithium-Ionen-Batteriesysteme an, die aktuell erhältlichen Solid-State-Lösungen weit überlegen sind. Unsere flexiblen Hochleistungssysteme setzen neue Maßstäbe in Sachen Energiedichte, Preisstruktur und Verfügbarkeit, erfüllen die hohen Anforderungen an Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr und tragen zu saubereren und ruhigeren Städten bei.”

Unser Presse-Kit als Download: AKASOL Presse-Kit

Weitere Informationen: AKASOL ist vom 9. bis 12. Juni am Stand A5062 anzutreffen. Dr. Stefan Bergold (Head of Sales der AKASOL AG) wird auf der Messe anwesend sein.

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