Zusammenarbeit mit Goldhofer AG

05.10.2021

Über 350 Tonnen in Bewegung: AKASOL liefert Hochleistungs-Batteriesysteme für Flugzeugschlepper »PHOENIX« E von Goldhofer

Die AKASOL AG beliefert die Goldhofer AG, Hersteller von Fahrzeugen für den Spezialtransport, mit ihrem Hochleistungs-Batteriesystem AKASystem 15 OEM PRC 50. Das Batteriesystem wird in allen stangenlosen Flugzeugschleppern vom Typ »PHOENIX« E zum Einsatz kommen, die das Unternehmen nun in Serie fertigt. Zukünftig ist eine Ausweitung der Kooperation auf andere Fahrzeuge möglich.

„Wir sind besonders stolz darauf, dass Goldhofer sich für unsere Batteriesysteme entschieden hat und damit in der Elektrifizierung ihrer Fahrzeugmodelle konsequent voranschreitet. Die Vorteile elektrifizierter Schwerlast- und Spezialtransportfahrzeuge liegen auf der Hand: kein CO2-Austoß, geringere Lärmemissionen und komfortablere Fahreigenschaften bei gleichzeitig deutlich höherer Effizienz. Dass der Flugzeugschlepper mühelos über 350 Tonnen schleppen kann, verdeutlicht, dass unsere Batteriesysteme auch in extrem leistungs- und energieintensiven Anwendungen eingesetzt werden können“, sagt Sven Schulz, CEO von AKASOL.

Nach dem Testbetrieb des Goldhofer »PHOENIX« E am Flughafen München sowie am Flughafen Zürich präsentiert das Memminger Unternehmen nun das erste Serienfahrzeug auf der GSE Expo in Las Vegas (5.-7.10.2021). Der elektrifizierte Flugzeugschlepper mit einem 220 kW starken Elektroantrieb kann Großraumflugzeuge mit einem Startgewicht von bis zu 352 Tonnen mühelos schleppen und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 32 km/h. Das AKASystem 15 OEM PRC 50 Lithium-Ionen-Batteriesystem liefert in einem modularen Batteriekonzept mit einer Kapazität von 66, 99, 132 und bis 165 kWh die notwendige Energie. Das skalierbare Batteriesystem ist flüssiggekühlt, extrem robust, entspricht IP67 und ist nach ECE-R100, ECE-R10, DNV-GL zertifiziert und erfüllt damit die höchsten Sicherheitsanforderungen.

Der elektrifizierte Flugzeugschlepper zieht einen Airbus A350-900

Der stangenlose Flugzeugschlepper »PHOENIX« E kann an allen gängigen Gleichstrom- und Wechselstrom-Säulen mit bis zu 150 kW (DC) geladen werden. Dabei können die Standard-Stecker CCS Typ 1, CCS Typ 2, CHAdeMO und GB/T genutzt werden. Mittels Schnelllade-Technologie kann das Fahrzeug bereits in 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent aufgeladen werden. Mit der höchsten Batteriekapazität von 165 kWh sind bei Nutzung von 80 Prozent der Kapazität etwa 15 Pushbacks ohne Unterbrechung mit dem elektrifizierten Flugzeugschlepper möglich. Je nach Rahmenbedingungen, wie Außentemperatur, Fahrbahnbeschaffenheit und unterschiedlichen Flugzeugtypen ist auch eine größere Anzahl an Pushbacks möglich. Lange Leerfahrten oder Long-Distance-Towing sind mit dem »PHOENIX« E ebenfalls ohne Leistungseinbußen möglich. Gegenüber dieselbetriebenen Fahrzeugen bietet der »PHOENIX« E enorme Energie-Einsparpotenziale, die Reduktion von Geräuschen und ist dabei gänzlich emissionsfrei.

„Die Leistung unseres Flugzeugschleppers »PHOENIX« E umfasst dabei dieselbe Zugkraft und die identische, enorm große Bandbreite an Flugzeugen wie die bisherigen Dieselvarianten. Dies ist insbesondere dem leistungsstarken Lithium-Ionen-Batteriesystem von AKASOL zu verdanken. Der Umstieg auf elektrifizierte Antriebe ist also bedenkenlos möglich und ermöglicht so den emissionsfreien Betrieb. Wir freuen uns sehr, nun unser erfolgreiches Modell »PHOENIX« E auch in Serie mit elektrischem Antrieb auszuliefern“, sagt Lothar Holder, Mitglied des Vorstands und Leiter Airport Technology bei Goldhofer.

Ladevorgang des AKASOL Batteriesystems beim Goldhofer »PHOENIX« E

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