Erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem langjährigen Bestandskunden

12.09.2019

AKASOL erhält weiteren langfristigen Folgeauftrag von einem weltweit führenden Nutzfahrzeughersteller

AKASOL hat von einem weltweit führenden Nutzfahrzeughersteller einen weiteren großen Folgeauftrag mit einem Gesamtvolumen im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erhalten. Das Unternehmen wird ab 2021 bis Ende 2027 die dritte Generation von Hochenergie-Batteriesystemen für verschiedene Elektrofahrzeuge des weltweit operierenden Kunden liefern und sichert damit sein dynamisches Wachstum in den kommenden Jahren. Der Gesamtauftragsbestand steigt damit auf rund 2 Mrd. EUR bis 2027.

Erst im Februar 2019 erweiterte AKASOL den bestehenden Rahmenvertrag mit dem Nutzfahrzeughersteller über die Lieferung der zweiten Batteriesystemgeneration im mittleren bis oberen dreistelligen Millionen-Euro-Volumen. Aufgrund der bisher erfolgreich verlaufenen Zusammenarbeit wird dieser Vertag deutlich ausgeweitet.

„Wir sind stolz darauf, dass unser langjähriger Kunde uns erneut das Vertrauen geschenkt hat, die bisher sehr erfolgreiche Zusammenarbeit weiter ausbaut und dass AKASOL damit weiterhin Lieferant einer strategisch wichtigen E-Mobilitätskomponente für verschiedene Elektrofahrzeuge dieses Global Players ist“, so Sven Schulz, CEO der AKASOL AG.

AKASOL liefert bereits die erste Generation des Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystems vom Typ AKASystem OEM PRC mit einer Speicherkapazität von 50 kWh an mehrere Geschäftsbereiche des Kunden. Ab 2020 folgt die zweite Generation des AKASystem OEM PRC mit 66 kWh Speicherkapazität, die nahezu baugleich zur ersten Generation ist, jedoch ca. 30% mehr Energie liefert und schellladbar ist. Bereits ab 2021 wird AKASOL dann ergänzend die dritte Batteriesystemgeneration liefern, die über eine sehr hohe Energiedichte verfügt und somit hauptsächlich in Fahrzeugen mit hohen Anforderungen an die elektrische Reichweite eingesetzt werden wird. Das so genannte AKASystem AKM CYC hat dabei die gleichen Abmessungen wie die beiden Vorgängergenerationen, jedoch wird dieses System mit einer sehr hohen Speicherkapazität von ca. 100 kWh pro Pack nahezu die doppelte Energiemenge bereitstellen. Die sehr hohe Speicherkapazität wird im Wesentlichen durch die von AKASOL neu entwickelten zylindrischen Zellmodule vom Typ AKAModule CYC gewährleistet. Durch den Einsatz dieser Batteriesystemtechnologie können je nach installierter Energiemenge Reichweiten für elektrische Busse oder LKWs von bis zu 700 km im Realbetrieb erreicht werden. Die neue Technologie erfüllt damit nahezu alle Kundenanforderungen der Nutzfahrzeugindustrie an die elektrische Reichweite. Darüber hinaus bleibt auch die dritte Generation schnellladefähig und kann mit Leistungen von bis zu 500 kW geladen werden. Die Batteriesysteme werden ab 2021 am neuen Hauptsitz in Darmstadt und ab 2022 in der neuen US-Produktionsstätte in Detroit, Michigan, produziert.

Abb 1: AKASystem AKM CYC

Carsten Bovenschen, CFO der AKASOL AG: „Wir freuen uns, unsere erfolgreiche und langjährige Zusammenarbeit mit dem Großkunden aus der Nutzfahrzeug-Industrie fortsetzen zu dürfen und sehen uns als wichtigen Lieferanten für hochwertige und zuverlässige Lithium-Ionen-Batteriesysteme. Das Volumen dieses neuen Auftrags erhöht den Gesamtauftragsbestand bis 2027 auf rund 2 Mrd. EUR. Das unterstützt die langfristigen Expansionspläne von AKASOL sowie die fortgeschrittenen Investitionen in Organisation, Infrastruktur und Produktionskapazitäten. Durch den erheblichen Anstieg des Auftragsbestands, der mit dem erweiterten Großauftrag für die neue Systemgeneration einhergeht, erwarten wir gegebenenfalls Verschiebungen in der zeitlichen Abarbeitung bestehender Serienprojekte und befinden uns derzeit in intensiver Analyse der damit verbundenen kurzfristigen Ziele für das Jahr 2019.“

Produziert werden die Batteriesysteme der ersten und zweiten Generation am Serienproduktionsstandort in Langen/Hessen. Dort wird bereits Ende des laufenden Jahres die zweite Produktionslinie installiert, um ab Mitte 2020 und damit sechs Monate früher als geplant mit der Serienproduktion für die Systeme der zweiten Generation zu beginnen. Die dritte Generation soll am neuen Hauptsitz in Darmstadt gefertigt werden. Nach heutiger Planung wird der neue Standort bis Mitte 2020 bezugsfertig sein, sodass mit dem pünktlichen Start der Serienproduktion in der zweiten Jahreshälfte 2021 zu rechnen ist. Darüber hinaus werden ab 2022 auch am neuen Standort Detroit/Michigan die Batteriesysteme der zweiten und dritten Generation produziert.

„AKASOL wird in den kommenden Jahren wie im Rahmen des Börsengangs angekündigt massiv in den Ausbau der Produktionskapazitäten investieren. Neben einer jährlichen Kapazität von 800 MWh für 2020 am Standort Langen, werden wir ab dem zweiten Halbjahr 2021 am neuen Hauptsitz in Darmstadt zusätzlich 2 GWh Produktionskapazität anbieten können. Zusammen mit den geplanten US-Produktionslinien wird AKASOL ab 2022 über eine Gesamtproduktionskapazität von bis zu 5 GWh pro Jahr verfügen. Damit bleiben wir führender Hersteller von Nutzfahrzeugbatteriesystemen in Europa und voraussichtlich auch in Nordamerika“, erklärt Sven Schulz den Expansionskurs der kommenden Jahre.

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