Erfolgreiche Zusammenarbeit

27.04.2021

Zusammenarbeit ausgebaut: AKASOL erhält weiteren langfristigen Folgeauftrag von einem großen europäischen Bushersteller

Die AKASOL AG hat von einem großen europäischen Bushersteller einen weiteren Folgeauftrag erhalten. Das Unternehmen wird ab Mitte 2022 bis mindestens 2024 seine Ultra-Hochenergie-Batteriesysteme für neue Elektrobusse des langjährigen Kunden mit einem Gesamtvolumen im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liefern. Sollte die im Vertrag vereinbarte Verlängerungsoption zur Lieferung weiterer Batteriesysteme bis 2027 zum Tragen kommen, steigt das Auftragsvolumen auf einen niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag.

„Wir freuen uns, im zweiten Quartal des neuen Geschäftsjahres derart gute Nachrichten über die Stärkung unseres Wachstumskurses vermelden zu können. Die aktuelle Beauftragung stellt bereits die zweite Verlängerung der Zusammenarbeit zwischen unserem langjährigen Kunden und AKASOL dar und ist gleichzeitig ein großer Vertrauensbeweis in unsere weitreichende Expertise auf dem Gebiet leistungsstarker Lithium-Ionen-Batteriesysteme für Elektrobusse“, fasst AKASOL-CEO Sven Schulz zusammen. Er sei sehr stolz, dass AKASOL sich als zuverlässiger Lieferant etabliert hat und dieser europäische Bushersteller mit der Vertragserweiterung die strategische Partnerschaft nun weiter ausbaut. „Unsere gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem unserer ersten Serienkunden ist seit 2015 kontinuierlich gewachsen – dabei agieren wir nicht nur als Lieferant des größten Elektrobusherstellers Europas, sondern auch als integrierter Entwicklungspartner für die wohl wichtigste Komponente des elektrischen Antriebsstrangs.“

AKASOL wird ab 2022 im Rahmen des nun abgeschlossenen Folgeauftrags Ultra-Hochenergie-Batteriesysteme mit völlig neuartiger Technologie an den Großkunden liefern, die dank der aktuell höchsten am Markt verfügbaren Energiedichte für Nutzfahrzeuganwendungen in der Serie die Reichweite der nächsten Busgenerationen deutlich steigern wird. Das neue Ultra-Hochenergie-Batteriesystem AKASystem AKM CYC verfügt mit ca. 100 kWh pro Pack die doppelte Energiedichte gegenüber den bisher an den Kunden gelieferten Batteriesystemgenerationen und ermöglicht damit je nach installierter Konfiguration in elektrischen Bussen oder LKWs höchste Reichweitenanforderungen im Realbetrieb. „Für den Busbereich bedeutet dies konkret, dass sich die Einsatzmöglichkeiten für die Fahrzeuge deutlich erhöhen. Damit kann wahrscheinlich jede Stadtbusroute mit gerade mal einem Ladevorgang pro Tag abgedeckt werden, aber auch Überland- und Reisebusse können mit dieser Technologie ausgestattet werden“, erläutert Schulz. Somit seien AKASOLs Ultra-Hochenergie-Batteriesysteme ein wichtiges Schlüsselelement zur schnellen Umsetzung der Verkehrswende durch die konsequente Elektrifizierung des Bus- und Nutzfahrzeugsegments.

„Die beauftragten Ultra-Hochenergie-Batteriesysteme werden in unserer neuen Darmstädter Gigafactory 1 auf vollautomatisierten Fertigungslinien produziert werden. Dort kommen wir trotz der Herausforderungen mit der COVID-19-Pandemie mit den letzten Baumaßnahmen gut voran und werden voraussichtlich ab Mitte dieses Jahres bereits mit der Serienfertigung des neuen Batteriesystems für einen weiteren Kunden beginnen“, schildert Klaus-Dieter Nagel, Senior Vice President Operations der AKASOL AG. Die neue Gigafactory verfüge über ausreichend Flächen, um die Kapazitäten den Kundennachfragen entsprechend auf bis zu 5 GWh auszubauen. „Mit dem Folgeauftrag werden wir unsere Produktionskapazitäten in der Gigafactory 1 bereits über die kommenden Quartale sukzessive weiter hochfahren“, so Nagel. Auf den vollautomatisierten Fertigungslinien werden zu Beginn täglich bis zu 70 Ultra-Hochenergie-Batteriesysteme mit jeweils ca. 100 kWh Speicherkapazität produziert werden. Die vollautomatisierten Arbeitsschritte sind dabei auf der insgesamt 100 Meter langen Produktionslinie mit Industrie 4.0-tauglichen Mensch-Maschine-Handarbeitsplätzen verknüpft. „Die hohe Prozesseffizienz ist für uns ein essenzielles Kriterium, um unseren Kunden auch in einem kompetitiven Marktumfeld ein attraktives Preisniveau bieten zu können.“

Der Folgeauftrag unterstreicht zudem die Wachstumsperspektiven, die sich für AKASOL am Horizont abzeichnen. „Wir nehmen in unserem Markt deutlich wahr, dass weltweit immer mehr Städte und Kommunen Projekte zur Erreichung eines emissionsfreien öffentlichen Personenverkehrs initiieren“, sagt Sven Schulz. AKASOL sei optimal positioniert, um neue Kunden zu gewinnen und in diesen Projekten ein technologisch führender, erfahrener und zuverlässiger Partner zu sein. „Damit wollen wir einen substanziellen Beitrag zur Realisierung der Verkehrswende leisten und unser Geschäft kontinuierlich ausbauen. Mit den bereits eingeleiteten und kommunizierten Schritten zur Erweiterung unserer Produktionskapazität bereiten wir uns in Deutschland und den USA auf die Realisierung unseres Wachstumspotenzials vor.“

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