Battery Show Europe 2019

02.05.2019

AKASOL präsentiert Fortschritte und umfangreiches Portfolio von Lithium-Ionen-Batteriesystemen

Auf der Battery Show Europe 2019 präsentiert AKASOL der Batteriebranche ein breites Portfolio an neuen Lösungen. Das zukünftige Flaggschiff des Unternehmens ist dabei die neue Hochenergiebatterie AKASystem AKM CYC, deren Batteriemodul und -system sich nun in Serienentwicklung befinden. Das im System verbaute AKAModule CYC erreicht dabei eine Energiedichte von 221 Wh/kg und ist damit führend auf dem Gebiet flüssiggekühlter Batteriemodule. Die Module sind skalierbar und können auf Systemebene in verschiedene Systemdesigns integriert werden.

Mit dieser Hochenergielösung für Langstreckenanwendungen setzt AKASOL neue Maßstäbe in Sachen Energiegehalt. So können beispielsweise vollelektrische Stadtbusse je nach Fahrzeuggröße mit Batteriesystemkapazitäten zwischen 600 und 1.000 kWh ausgestattet werden. Das neue AKASystem AKM CYC kann auch per Schnellladung mit einer Laderate von bis zu 1C aufgeladen werden, was für aktuelle Nutzfahrzeug-Schnellladestationen mit einer Maximalleistung von 500 kW mehr als ausreichend ist.

Das AKAModule CYC ist in zwei Standardausführungen erhältlich. Die kleine Version (AKAModule 64 CYC) ist von gleicher Größe wie der PHEV Batteriemodulstandard und wird mittels großer Kühlplatte im System thermisch reguliert. Die große Version (AKAModule 150 CYC) verfügt über eine integrierte Flüssigkeitskühlstruktur, die ein hocheffizientes Thermomanagement jeder Batteriezelle trotz großen Moduldesigns ermöglicht.

Um die hohe Energiedichte sowie die erforderliche Lade- und Entladeleistung zu erreichen, entschied sich AKASOL für die Verwendung einer speziellen 21700-Rundzelle. Diese sind in Bezug auf die kalendarische und zyklische Lebensdauer speziell für den Einsatz bei Industrie- und Nutzfahrzeugen konzipiert.

Mit dieser Technologie kann AKASOL das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Verfügbarkeit verglichen mit der derzeit erhältlichen Solid-State-Technologie übertreffen und erreicht gleichzeitig eine Energiedichte, die um etwa 30 % bis 40 % höher ist. Darüber hinaus eignet sich das System auch zur Schnellladung, was besonders wichtig ist, um die Betriebszeit maximal zu erhöhen. AKASOL plant, die Serienproduktion des AKASystem AKM CYC im Jahr 2021 anlaufen zu lassen und hat bereits Kunden, die noch in diesem Jahr mit dem Testbetrieb beginnen.

Abb 1: AKASystem AKM CYC

AKASystem OEM PRC der 2. Generation bald in Serie

AKASOL wird auch die 2. Generation des AKASystems OEM PRC vorstellen. Die erste Generation treibt bereits den EvoBus eCitaro von Daimler mit einer Gesamtkapazität von bis zu 294 kWh an. Die 2. Generation wird 33 % mehr Energie bereitstellen und im gleichen Bauraum eine Energiemenge von rund 400 kWh speichern können. Mit einer Laderate von 2C kann das System über die derzeit leistungsfähigsten Ladestationen für Nutzfahrzeuge (auch mit kleineren Batteriesystemgrößen) mit bis zu 500 kW schnell aufgeladen werden.

Das AKASystem OEM PRC der 2. Generation befindet sich derzeit in der Test- und Validierungsphase. Es wird Ende 2019 verfügbar sein und Mitte 2020 für zwei große Nutzfahrzeugkunden in Serie gehen. Die Fertigung ist ebenfalls in der AKASOL-Serienproduktion für Nutzfahrzeug Batteriesysteme in Langen vorgesehen. Die Langener Produktion ist die größte in Europa und wird im nächsten Jahr auf eine Gesamtkapazität von 800 MWh erweitert.

Abb 2: AKASystem OEM PRC

AKARack-System in der Endphase der Serienentwicklung

Ein weiteres Highlight für Hybrid- und vollelektrische Fahrzeuganwendungen ist die 48V-Lösung AKARack. Beim AKARack handelt es sich um ein kleines 19 Zoll-Batteriesystem, das für verschiedene Anwendungen eingesetzt werden kann. Bei einer Speicherkapazität von bis zu 6,5 kWh kann eine Laderate von bis zu 2C erreicht werden. Des Weiteren verfügt es über ein leistungsstarkes Thermomanagement, das durch Flüssigkeitskühlung im speziellen Gehäuseaufbau ermöglicht wird.

Seit der ersten Vorstellung auf der letzten Battery Show wurde das AKARack für Serienprojekte weiterentwickelt. Mitte 2020 wird es als Serienprodukt für Baumaschinen- und Schiffsanwendungen freigegeben. Darüber hinaus plant AKASOL, das AKARack nach Einführung der 48V-Version Ende 2020 auch als Hochspannungslösung anzubieten.

CEO von AKASOL, Sven Schulz: „Wir sind stolz darauf, ein Portfolio hochmoderner Lithium-Ionen-Batteriesysteme präsentieren zu können, die den Solid-State-Lösungen weit überlegen sind. Unsere Produkte setzen neue Branchenmaßstäbe in Bezug auf Energiedichte, Preisgestaltung und Verfügbarkeit. Dies spiegelt sich in den bereits erzielten Erfolgen bei unseren Bestandskunden, sowie in neuen Aufträgen von Nutzfahrzeugroßkunden wider, die unseren innovativen Produkten vertrauen.”

Abb 3: AKARack

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